Dienstag, 19. Oktober 2021
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 CD     
  Wagner, Richard 
Die Walk├╝re

Peter Seiffert, Kurt Rydl, John Tomlinson, Waltraud Meier,
Gabriele Schnaut, Mihoko Fujimura etc.
Bayerischen Staatsorchester
Zubin Mehta
| DIRIGENT


In der H├╝tte Hundings sucht ein Fremder Schutz. Die Frau des Hausherrn gibt ihm zu trinken. Hunding bemerkt eine ├ähnlichkeit zwischen seiner Frau und dem Fremden. Er gew├Ąhrt ihm Gastrecht. Auf die Frage der Frau nach seiner Identit├Ąt nennt der Fremde sich ...

I. AKT
In der H├╝tte Hundings sucht ein Fremder Schutz. Die Frau des Hausherrn gibt ihm zu trinken. Hunding bemerkt eine ├ähnlichkeit zwischen seiner Frau und dem Fremden. Er gew├Ąhrt ihm Gastrecht. Auf die Frage der Frau nach seiner Identit├Ąt nennt der Fremde sich Wehwalt und erz├Ąhlt, wie er die Mutter fr├╝h verlor, wie seine Zwillingsschwester von Unbekannten geraubt und er selbst sp├Ąter von seinem Vater getrennt wurde. Nun sei er auf der Flucht vor den Angeh├Ârigen einer Frau, der er beistand, als sie gegen ihren Willen verheiratet werden sollte. Hunding, der selbst zu dieser Sippe geh├Ârt, erkennt in Wehwalt den Feind seiner Familie, den er vergeblich verfolgt hat. Das f├╝r diese Nacht zugesagte Gastrecht kann und will er ihm nicht versagen, doch f├╝r den n├Ąchsten Morgen fordert er Wehwalt zum Kampf heraus. Dann zieht er sich mit seiner Frau zur├╝ck.

Wehwalt, der im Kampf gegen Hundings Sippe seine Waffen verloren hat, erinnert sich an die Prophezeiung seines Vaters, er werde einst in h├Âchster Not ein Schwert finden. Hundings Frau, die ihren Mann mit einem Schlaftrunk bet├Ąubt hat, kehrt zur├╝ck. Sie zeigt Wehwalt ein Schwert, das bislang niemand hat an sich nehmen k├Ânnen. Immer st├Ąrker f├╝hlen sich die beiden zueinander hingezogen. Als Wehwalt den Namen seines Vaters W├Ąlse erw├Ąhnt, gibt die Frau ihm den Namen Siegmund. Nun bem├Ąchtigt sich Siegmund des Schwertes, das er Nothung nennt. Die Frau gibt sich ihm als seine Zwillingsschwester Sieglinde zu erkennen. Leidenschaftlich vereinigt sich das W├Ąlsungenpaar.

II.AKT
Wotan weist die Walk├╝re Br├╝nnhilde an, Siegmund bei dessen bevorstehendem Kampf gegen Hunding zum Sieg zu verhelfen. Hunding wiederum hat Fricka, die H├╝terin der Ehe, um Hilfe angerufen. Nun klagt Fricka vor ihrem Mann den Ehebruch und Inzest des Zwillingspaares an und betont auch Wotans eigene Schuld, da er die W├Ąlsungen, ebenso wie die Walk├╝ren, au├čerehelich gezeugt habe. Wotans Versuche, sich herauszuwinden und Siegmund zu retten, scheitern an Frickas Argumenten. Als oberster H├╝ter von Recht und Gesetz mu├č er schlie├člich nachgeben. Er leistet Fricka den Eid, Siegmund seinen und der Walk├╝re Schutz zu entziehen.

Niedergeschlagen vertraut sich Wotan Br├╝nnhilde an. Er erz├Ąhlt ihr, wie der Nibelung Alberich einst einen Ring als Symbol der Macht aus dem geraubten Rheingold geschmiedet und diesen sp├Ąter verflucht habe, als Wotan ihn durch Erpressung an sich brachte. Wotan mu├čte den Ring damals dem Riesen Fafner ├╝berlassen, der ihn seitdem, zum Drachen mutiert, h├╝tet. Doch sowohl Wotan selbst als auch Alberich trachten danach, den Ring wieder in ihren Besitz zu bringen. Um f├╝r den eventuellen Machtkampf gegen Alberich ger├╝stet zu sein, hat Wotan neun T├Âchter gezeugt ÔÇô darunter Br├╝nnhilde, die Tochter von Erda ÔÇô, die, als Walk├╝ren, gefallene Helden von der Walstatt holen, um aus ihnen in Walhall ein Heer zu bilden Sein Sohn Siegmund sollte w├Ąhrenddessen als freier, dem g├Âttlichen Gesetz nicht unterworfener Held Fafner den Ring entrei├čen. Nun ist dieser Plan offensichtlich gescheitert. Wotan befiehlt Br├╝nnhilde, nicht Siegmund, sondern Hunding zum Sieg zu verhelfen.

Auf der Flucht mit Siegmund bricht Sieglinde ersch├Âpft zusammen. Br├╝nnhilde k├╝ndigt Siegmund den Tod und seine Aufnahme in das Heldenheer der G├Âtterburg an. Doch da Sieglinde ihn dorthin nicht begleiten kann, lehnt Siegmund die Ehren Walhalls ab. Um Sieglinde nach seinem Tod nicht allein zur├╝cklassen zu m├╝ssen, will er sie t├Âten. Die tiefe Liebe des Zwillingspaares ber├╝hrt Br├╝nnhilde. Sie verspricht Siegmund, ihn gegen Wotans Befehl zu unterst├╝tzen.

Nun greift Wotan selbst ein. Als Siegmund sich, besch├╝tzt durch Br├╝nnhilde, Hunding zum Kampf stellt, zerbricht sein Schwert Nothung an Wotans Speer. Hunding t├Âtet Siegmund. Br├╝nnhilde rafft die St├╝cke des Schwerts an sich und flieht mit Sieglinde. Bevor Wotan ihre Verfolgung aufnimmt, setzt er auch Hundings Leben ein Ende.

III.AKT
Auf dem Weg nach Walhall versammeln sich die Walk├╝ren. Als letzte st├Â├čt Br├╝nnhilde zu ihnen. Vergeblich bittet sie f├╝r Sieglinde um Schutz vor Wotan. Doch Sieglinde verweigert sich ohnehin jeder Hilfe; sie will Siegmund in den Tod folgen. Erst durch Br├╝nnhildes Offenbarung, da├č sie das Kind ihres Zwillingsbruders erwartet, erh├Ąlt sie ihren Lebenswillen wieder. Br├╝nnhilde gibt dem noch ungeborenen Kind den Namen Siegfried und bittet Sieglinde, die St├╝cke Nothungs f├╝r ihn aufzubewahren. Sieglinde flieht in den Wald, in dem Fafner den Ring bewacht.

Br├╝nnhilde stellt sich Wotans Urteil. Er verst├Â├čt sie aus der Schar der Walk├╝ren und aus der Welt der G├Âtter. In Schlaf versenkt, solle sie dem erstbesten Mann geh├Âren, der sie finde und aufwecke. Best├╝rzt fliehen die acht anderen Walk├╝ren.

Vergebens versucht Br├╝nnhilde, ihren Ungehorsam vor Wotan damit zu erkl├Ąren, da├č sie nur den eigentlichen Willen Wotans habe vollstrecken wollen. Selbst ihr Hinweis, da├č Wotans Plan noch nicht endg├╝ltig gescheitert sei, da Sieglinde Siegmunds Kind erwarte, kann Wotan von dem Entschlu├č, sich von seiner abtr├╝nnigen Tochter zu trennen, nicht abbringen. Einzig eine Milderung der Strafe gew├Ąhrt er ihr auf ihre Bitten: Nur der tapferste Held solle sie einst erwecken k├Ânnen. Wotan versetzt Br├╝nnhilde in Schlaf und fordert Loge auf, einen Feuerkreis um die Schlafende zu legen, der jeden von ihr fernhalten solle, der Wotans Speer f├╝rchtet.

FARAO Classics
Best.-Nr.:
B 108 040 (4 CD Set)
D 108 041 (3 DVD-Audio Set)

Weitere Informationen: www.farao-classics.de.




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 Berlin, Komische Oper
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