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 CD     
  Mozart, Wolfgang Amadeus 
Sämtliche Clavierwerke Vol. 5

TITEL

Sonate KV 310 (300d) + KV 330 (300h), 9 Variationen KV 264 (315d), Allegro KV 6,1, Andante KV 6,2 und mehr


INTERPRET

Siegbert Rampe | CEMBALO, CLAVICHORD UND HAMMERKLAVIER


Einstimmung
Das Wunderkind wird hörbar: Teil 5 der Einspielungen mit sämtlichen Klavierwerken Mozarts enthält Wolferl’s erste Werke, die im Alter von fünf Jahren entstanden sind. Siegbert Rampe stellt diesen allerfrühesten Genieblitzen zwei Sonaten und höchst interessante Variationen zur Seite, die der erwachsene Mozart in Paris und daheim in Österreich komponierte.
Verstimmung
Die ersten, noch tastenden Schritte in die Welt der eigenhändigen Musik sind im Notenbuch von Mozarts Schwester Nannerl überliefert. Übrigens auch die ursprüngliche Klavierfassung der C-Dur-Sonate (KV 6), die der sechsjährige Mozart offenbar während der ersten Europareise in das Tagebuch seiner Schwester gemogelt hat …
Wechselstimmung
Himmelhochjauchzend, zu Tode betrübt. Die Seelenlage des 22-Jährigen kann kaum unterschiedlicher sein, als er 1778 die musikalische Bilanz seiner Paris-Reise zieht. Einerseits entstehen im fernen Frankreich die äußerst heiteren Variationen KV 264. Gleichzeitig hinterlässt Mozart in Paris die sehr düstere, höchst anspruchsvolle a-Moll-Sonate (KV 310), in der sich gleichsam die Verzweiflung über den Tod seiner Mutter wie auch die Enttäuschung über die unerfüllten Hoffnungen seines letztlich erfolglosen Aufenthaltes wiederfinden.
Hochstimmung
Ganz anders ist die Atmosphäre fünf Jahre später, als Mozart wieder daheim in Österreich ist. Hier entsteht die C-Dur-Sonate (KV 330), ein typisches Werk der Wiener Jahre: „sehr brillant – angenehm in die ohren“, wie Mozart es selbst beschreibt, „eben das Mittelding zwischen zu schwer und zu leicht [so daß] kenner... satisfaction erhalten – doch so – daß Nichtkenner damit zufrieden seyn müssen, ohne zu wissen warum“.
Zustimmung
Siegbert Rampe weiß genau warum. Der Spezialist für historische Aufführungspraxis hat eine glückliche Hand, wenn er die Stücke und die dazu passenden historischen Instrumente auswählt. Mit redender Artikulation, stilsicherer Interpretation und subtiler Verzierungskunst macht er jede Produktion zu einem besonderen und immer wieder überraschenden Hörgenuß: „farbenfroh, dramatisch, fesselnd“ (Kölner Stadtanzeiger).


1 CD
Best.-Nr. MDG 341 1305-2

Weitere Informationen: www.mdg.de.




Bild
 Pforzheim, Theater
© Theater Pforzheim



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