Dienstag, 19. Oktober 2021
Neue Medien » DVD-VIDEO
 
Startseite
Terminempfehlungen
Ballett & Tanz
Chor & Lied
Festspiele
Konzerte
Oper, Operette & Musical
Sonstiges
Film, TV & Radio
Performance recommendations
Festivals
Nachrichten
Regionen und L├Ąnder
Pressestimmen
Magazin
Gespr├Ąche
Spielst├Ątten
Tourdaten
Interpreten
Neue Medien
CD
DVD-VIDEO
Label im Fokus
Links
In eigener Sache
Impressum
Werbung
Kontakt
 DVD-VIDEO     
  Wagner, Richard 
PARSIFAL

Decker, H├Âlle, Sch├Âne, Soffel, Zalasinski, D├╝nnebach, u.a.


Orchester und Chor des Teatro la Fenice di Venezia
DIRIGENT | Gabor ├ľtv├Âs
CHORLEITUNG: Emanuela Die Pietro


SYNOPSIS


Vorgeschichte

Dem frommen Heldenk├Ânig Titurel ist durch Gottes Boten befohlen worden, den Gral und den Speer zu beh├╝ten. Er hat auf dem Berg Montsalvat die Gralsburg errichten lassen und bewacht seitdem mit einer auserlesenen Schar von Rittern die Heiligt├╝mer. Der Gral ist die Schale, die Jesus beim letzten Abendmahl benutzt hat und in der sein Blut aufgefangen wurde, der heilige Speer die Waffe, mit der Christus am Kreuz durch Longinus verletzt wurde. Beide Reliquien bewahrte Joseph von Arimath├Ąa auf, nach dessen Tod ├╝bernahmen sie Engel, weil kein Mensch mehr w├╝rdig genug erschien. Erst Titurel erhielt diese Aufgabe wieder. Als er alterte, wurde sein Sohn Amfortas von den Rittern zum neuen K├Ânig gew├Ąhlt, der nun den Gral, dessen Wunderkr├Ąfte j├Ąhrlich durch eine vorn Himmel kommende Taube erneuert werden, betreut. Dieser himmlische Zauber verj├╝ngt und kr├Ąftigt die Ritter, solange sie den Anblick des Grals geniessen. Eines Tages bewarb sich auch Klingsor um die Aufnahme in die Ritterschaft, wurde aber wegen des Fehlens sittlicher Reife und Reinheit zweimal abgewiesen. Darauf schwor er, sich zu r├Ąchen und schuf im Bund mit dem B├Âsen ein herrliches Schloss mit feenhaften G├Ąrten, in denen die wundersch├Âne Kundry und bezaubernde Blumenm├Ądchen die Gralsritter zu verf├╝hren versuchten. Kundry ist zur Ruhelosigkeit verurteilt, weil sie Christus auf dem Weg nach Golgatha verspottet hat. Nun ist sie in Klingsors H├Ąnde gegeben und muss, obwohl sie bereut, immer das B├Âse tun. Sie wird nur erl├Âst, wenn einer ihren Reizen widersteht. Nachdem schon viele Gralsritter Klingsors Verlockungen erlegen sind, beauftragt Titurel Amfortas, den Zauber zu brechen. Aber auch er erlag Kundrys Verf├╝hrungsk├╝nsten. Klingsor entwand ihm den heiligen Speer und verletzte den K├Ânig. Die Wunde will sich seither nicht mehr schliessen. Immer wenn Amfortas den Gral enth├╝llen soll, steigern sich seine Schmerzen, so dass ihn die Qualen von der Erf├╝llung seiner Pflichten abgehalten haben. Heilung findet der sieche K├Ânig nur dann, wenn der heilige Speer, durch einen ┬╗reinen Toren┬ź gef├╝hrt, die Wunde zum zweiten Mal ber├╝hrt.

Erster Akt

Gurnemanz, der H├╝ter des Tempelbezirks, erhebt sich, als der Tag anbricht und befiehlt den Knappen, das Bad f├╝r den kranken K├Ânig zu bereiten. Zwei Ritter berichten, dass Amfortas auch die neuesten Heilkr├Ąuter nicht geholfen und er starke Schmerzen habe. Kundry st├╝rmt herbei, sie hat einen Balsam f├╝r den Kranken gefunden, doch auch dieser hilft dem K├Ânig, der in einer S├Ąnfte zum Bad getragen wird, nichts. Als die Knappen Kundry schelten, weist Gurnemanz sie zurecht.Er weiss, dass immer nur ein Ungl├╝ck ├╝ber den Gral hereinbricht, wenn Kundry abwesend ist. L├Ąrm ert├Ânt, ein Schwan ist durch einen Pfeil t├Âdlich verletzt worden. Der ├ťbelt├Ąter, ein J├╝ngling, wird herbeigebracht. Er weiss nichts von der Heiligkeit des Ortes, kennt keine Heimat und noch nicht einmal seinen Namen, nur den seiner Mutter, Herzeleide. Gurnemanz weist den J├╝ngling auf das Unrecht seiner Tat hin, der Reuige zerbricht Bogen und Pfeil. Kundry weiss, dass sein Vater Gamuret hiess, er fiel vor der Geburt des Sohnes im Kampf. Um ihn vor dem gleichen Schicksal zu bewahren, hat Herzeleid ihren Sohn in v├Âlliger Unwissenheit und waffenlos erzogen. Eines Tages ist er vorbeireitenden Rittern nachgelaufen, hat sie zwar nicht erreicht, aber seitdem ┬╗gegen Wild und grosse M├Ąnner┬ź gek├Ąmpft. Als er h├Ârt, dass seine Mutter gestorben ist, will er der Ungl├╝cksbotin Kundry an die Kehle, wird aber von Gurnemanz beschwichtigt. Kundry erquickt ihren zitternden Angreifer, dann h├Ârt sie Klingsors Ruf und muss ihm folgen.
Gurnemanz hofft, dass der unwissende J├╝ngling der ersehnte Retter ist und nimmt ihn in die Gralsburg mit, wo die Ritter gerade zum Liebesmahl schreiten. Amfortas wird hereingetragen und vom greisen Titurel aufgefordert, den Gral zu enth├╝llen. Widerwillig folgt Amfortas unter starken Schmerzen. Die Ritter setzen sich zum Mahl mit Brot und Wein, Gurnemanz fordert auch Parsifal auf, teilzunehmen. Dieser bleibt entr├╝ckt stehen. Er wird wissend und empfindet tiefstes Mitleid mit dem K├Ânig. Er ist fest entschlossen, Amfortas zu helfen. Gurnemanz schickt ihn ├Ąrgerlich fort, doch hinter ihm h├Ârt man die Erl├Âsungsprophezeiung erklingen.

Zweiter Akt

Klingsor sieht im Innern seines Schlosses durch einen Zauberspiegel, wie sich der ┬╗reine Tor┬ź, von dein ihm grosse Gefahr droht, n├Ąhert. Kundry wird beauftragt, Parsifal wie Amfortas zu verf├╝hren. Trotzt er ihren K├╝nsten, winkt Erl├Âsung von ihrem Fluch. Als der junge Held die Burg erklimmt und eine Schar Klingsor verfallener Ritter in die Flucht schl├Ągt, l├Ąsst der Zauberer seinen Wonnegarten entstehen. Parsifal gelangt zwischen die Blumenm├Ądchen, die ihn schmeichlerisch umarmen. Der reine Tor scheucht sie fort, Klingsor ruft Kundry um Hilfe. Diese sch├Ânste aller Frauen berichtet dem Jungen von Mutter und Vater, nennt auch seinen wirklichen Namen, Parsifal. Weder ihr Kosen und K├╝ssen noch die Erinnerung an die Mutter k├Ânnen den J├╝ngling von dem Gedanken an Amfortas und seine Wunde ablenken; er weist die Verf├╝hrerin zur├╝ck. Kundry, die von ihrem Geschick berichtet hat, ger├Ąt in wildes Rasen und weicht mit dem Fluch, dass Parsifal nie den Weg zur├╝ck finden m├Âge. Ihr Schreien ruft Klingsor, der die Lanze gegen Parsifal schleudert, doch der heilige Speer bleibt ├╝ber seinem Haupt schweben. Der J├╝ngling ergreift die Waffe, vor dem Kreuzzeichen versinkt die Zauberburg. Parsifal wendet sich zum Gehen und ruft Kundry zu, sie wisse, wo sie ihn finden k├Ânne.

Dritter Akt

Jahre sind vergangen, wieder ist es Fr├╝hling geworden, der Erl├Âser ist immer noch nicht gekommen. Alle Gralsritter sind stark gealtert, weil sich Amfortas weigert, den Gral zu enth├╝llen. Gurnernanz entdeckt in einem Geb├╝sch die scheinbar leblose Kundry und ruft sie ins Leben zur├╝ck. Sie erwacht mit einem Schrei und will nur noch dienen. Ein Ritter in schwarzer R├╝stung, geschlossenem Helm und gesenktem Speer tritt aus dem Wald. Als Gurnemanz ihn erinnert, dass Karfreitag ist, legt er wortlos die R├╝stung ab, st├Âsst den Speer in den Boden und sinkt betend auf die Knie. Staunend erkennt Gurnemanz in dem Ritter den J├╝ngling, den er einst aus der Gralsburg gewiesen hat, staunend sieht er den heiligen Speer. Parsifal erz├Ąhlt von seinen Irrwegen und K├Ąmpfen und fragt, ob er endlich am Ziel sei. Gurnemanz bejaht freudig. Er und Kundry waschen und salben den k├╝nftigen K├Ânig. Parsifal ents├╝hnt Kundry. Durch die gl├Ąnzenden Wiesen schreiten alle zum Heiligtum.
Titurel ist gestorben, Amfortas will noch einmal den Gral enth├╝llen, die Ritterschaft naht in tiefer Trauer. Alle dr├Ąngen den K├Ânig, endlich den Schrein zu ├Âffnen, doch Amfortas weigert sich und fordert die Ritter auf, ihn zu t├Âten, um seine Leiden zu beenden. Parsifal tritt mit Gurnemanz und Kundry in den Saal und ber├╝hrt mit dem heiligen Speer die Wunde des K├Ânigs: ┬╗Nur eine Waffe taugt, die Wunde schliesst der Speer nur, der sie schlug!┬ź Die Wunde heilt, Amfortas ist wie verz├╝ckt. Parsifal erkl├Ąrt ihn f├╝r ents├╝hnt, er selbst will den Gral verwalten und K├Ânig sein. Er enth├╝llt den Gral, eine Taube kommt vom Himmel, purpurnes Licht ergl├Ąnzt. W├Ąhrend der tote Titurel noch einmal aufwacht und die Ritterschaft segnet, sinkt Kundry beim Anblick des Grals entseelt zu Boden. Alle huldigen dem neuen K├Ânig.

Quelle: http://www.impressario.ch


Die Produktion des Teatro La Fenice mit Starbesetzung von 2005 wurde im M├Ąrz desselben Jahres im Theater aufgezeichnet. Der Sound ist ├╝ber LPCM 2.0 bzw. DTS 5.1 abrufbar.


Dynamic
CDS 33497

Weitere Informationen: www.klassikcenter-kassel.de.




Bild
 Rom, Sala Santa Cecilia
© Moreno Maggi



© 2001-2007 klassik-musik.info Ltd. / Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved / webmaster@klassik-musik.info