Montag, 26. Oktober 2020
Neue Medien » CD
 
Startseite
Terminempfehlungen
Ballett & Tanz
Chor & Lied
Festspiele
Konzerte
Oper, Operette & Musical
Sonstiges
Film, TV & Radio
Performance recommendations
Festivals
Nachrichten
Regionen und Länder
Pressestimmen
Magazin
Gespräche
Spielstätten
Tourdaten
Interpreten
Neue Medien
CD
DVD-VIDEO
Label im Fokus
Links
In eigener Sache
Impressum
Werbung
Kontakt
 CD     
  Gerhard, Alban, Violoncello / Markus Groh, Klavier 
Werke von Franz Schubert, Johannes Brahms und Johann S. Bach.

IPPNW-Benefizkonzert vom 11. Oktober 1997 im Otto-Braun-Saal der Staatsbibliothek Berlin.
Für die Kinder von Tschenobyl.

LIVEAUFNAHME.


ALBAN GERHARD | Violoncello
MARKUS GROH | Klavier


FRANZ SCHUBERT
Sonate für Arpeggione, Bearbeitung für Violoncello und Klavier
1.     Allegro moderato
2.     Adagio
3.     Allegretto

JOHANNES BRAHMS
Klavierstücke op. 118
4.     Intermezzo:Allegro non assai, ma molto appassionato
5.     Intermezzo: Andante teneramente
6.     Ballade: Allegro energico
7.     Allegretto un poco agitato
8.     Romanze: Andante
9.     Intermezzo: Andante, largo e mesto

JOHANN SEBASTIAN BACH
Suite für Violoncello Nr. 6 in D-Dur BWV 1012
10.     Prélude
11.     Allemande
12.     Courante
13.     Sarabande
14.     Gavotte I & II
15.     Gigue


Alban Gerhard

Erst mit Anfang 20 hat sich Alban Gerhardt definitiv für das Cello entschieden. Denn auch als Pianist hatte der 1969 in eine Berliner Musikerfamilie hineingeborene Künstler zahlreiche Wettbewerbe gewonnen. Von der Mutter, einer Sängerin, hat er das Atmen, das Singen auf dem Instrument in die Wiege gelegt bekommen, vom Vater, einem Berliner Philharmoniker, die Liebe zur Musik und zum Detail.

Bald darauf begann seine internationale Solo-Karriere, die ihn schnell zu den wichtigsten Orchestern geführt hat: Den Philharmonischen Orchestern aus Berlin, Dresden, London, Monaco, Rotterdam, Helsinki, Hongkong, St. Petersburg, zum Gewandhaus-Orchester Leipzig, Chicago und Baltimore Symphony, Royal Scottish National Orchestra, Orchestre de la Suisse Romande, zur Tschechischen Philharmonie und den meisten Rundfunk- Symphonieorchestern in Deutschland und Großbritannien. Dabei zählen viele der großen Dirigenten unserer Zeit zu seinen Partnern: Christoph Eschenbach, Paavo und Neeme Järvi, Marek Janowski, Fabio Luisi, Sir Neville Marriner, Kurt Masur und Sakari Oramo. Für Furore sorgte im Herbst 2002 Gerhardts Debüt bei den Münchner Philharmonikern unter Yakov Kreizberg.

Eine große Fangemeinde hat der Cellist in England. 2000 und 2001 wurde ihm gleich dreimal die Ehre zuteil, bei den legendären Londoner Proms aufzutreten. Dabei wurde er, gemeinsam mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra, von Publikum und Kritik umjubelt. In sieben Jahren New York-Aufenthalt hat er nicht nur eine Beziehung zu den dortigen Basketball- und Hockey-Teams entwickelt, sondern auch zum amerikanischen Publikum. So gehört Alban Gerhardt in den Vereinigten Staaten zu den beliebtesten Cellisten seiner Generation, wo er erst kürzlich mit dem National Symphony Washington mit Leonard Slatkin brillierte. Für die nächste Zeit stehen seine Debüts beim Detroit und Boston Symphony unter Christoph von Dohnányi, dem Los Angeles und Trondheim Philharmonic, SWR Stuttgart und Kölner Gürzenich an.

Auch Kammermusik nimmt einen wichtigen Platz in seinem Konzertkalender ein: Mit seinen Klavier-Partnern Markus Groh, Cecile Licad und Steven Osborne spielt Alban Gerhardt in den großen Konzertsälen zwischen Tokio und New York und auf renommierten Festivals. Weitere Kammermusikpartner sind Christian Tetzlaff, Lisa Batiashvili, Lars Vogt, Tabea Zimmermann und Emanuel Pahud. Gleich die erste CD mit den Brahms-Sonaten wurde mit dem Echo-Preis 1998 ausgezeichnet, und die zweite Echo-Auszeichnung folgte genau fünf Jahre später (2003) – diesmal für die Aufnahme des Cellokonzerts von Anton Rubinstein. Seine Aufnahme mit spanischen Zugabe-Piecen zeigt Alban Gerhardt als hochvirtuosen Vollblutmusiker. Die Einspielung des leider viel zu selten gespielten Cello-konzertes von Samuel Barber ist die vielleicht aufwühlendste und spannungsreichste Aufnahme dieses Werkes, und auch mit den im Jahr 2003 aufgenommenen Cellokonzerten von Frank Bridge und Michael Berkeley zeigt er uns den Reichtum der Cello-Literatur auf. Zahlreiche Rundfunk- und Fernsehproduktionen dokumentieren seine stilistische Bandbreite, die von Bach bis zu Zeitgenossen wie Ligeti reicht.

Oehms Classics, http://www.oehmsclassics.de


Markus Groh

Seit 1995, dem Gewinn des Ersten Preises beim renommierten Königin-Elisabeth-Wettbewerb in Brüssel, hat sich Markus Groh als einer der vielseitigsten und gefragtesten Pianisten seiner Generation etablieren können.

Markus Groh gastierte mit zahlreichen namhaften Orchestern wie dem DSO Berlin, dem SWR Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, dem MDR Sinfonieorchester, den Bamberger Symphonikern, dem Orchester der Deutschen Oper Berlin, dem Netherlands Philharmonic, dem Residentie Orkest, dem Wiener Kammerorchester, dem San Francisco Symphony, dem Colorado Symphony, dem St. Petersburg Philharmonic, dem New Japan Philharmonic, dem Tokyo Philharmonic, dem Orchestre National de Belgique, dem Koninklijk Filharmonisch Orkest van Vlaanderen, dem Orchestre Philharmonique de Liège, dem Orchestre de Chambre de Lausanne, den Prager Symphonikern und dem Orquesta RTVE Spanien.

Auf Einladung des London Symphony Orchestra gab er im Mai 2001 unter der Leitung von Kent Nagano mit dem 4. Klavierkonzert von Ludwig van Beethoven sein umjubeltes Londoner Orchesterdebüt. Seitdem ist er regelmäßiger Gast in der britischen Metropole wie u.a. im Januar 2003 mit einem Recital in der Wigmore Hall.

2002 folgten in den USA Orchesterdebüts u.a. beim National Symphony Orchestra Washington, beim San Francisco Symphony sowie beim Fort Worth Symphony Orchestra, Texas. Außerdem spielte Markus Groh mit dem Deutschen Symphonie Orchester unter Kent Nagano in Berlin und Köln. Dem folgten eine Tournee mit den Bamberger Symphonikern sowie Auftritte bei der Schubertiade Feldkirch, dem Kissinger Sommer und den Ludwigsburger Schlossfestspielen. 2003 gastierte Markus Groh erstmals beim Budapest Festival Orchestra (Ivan Fischer, 1. Klavierkonzert von Johannes Brahms) sowie unter Neeme Järvi beim Philadelphia Orchestra (Edvard Grieg, Klavierkonzert)

In der Saison 2003/04 widmet sich Markus Groh u.a. einem Liszt-Projekt mit dem MDR Sinfonieorchester unter Fabio Luisi in Leipzig und Köln sowie vielfältigen Orchesterengagements in den USA (u.a. beim Detroit Symphony Orchestra sowie den Symphony Orchestras von Quebec, Phoenix bzw. New Jersey, Kansas City, Florida, Alabama).

Außerdem präsentiert er sich international mit zahlreichen Solorecitals sowie Kammermusikauftritten.

Alle zwei Jahre gibt Markus Groh Gastspiele in den großen Musikzentren Japans.

Markus Groh ist er regelmäßiger Gast bei internationalen Festivals wie Echternach, Brünn, Ljubljana oder der Schubertiade. 2003/04 wird er u.a. in Bad Kissingen, Feldkirch, Schwetzingen sowie beim Bebersee Festival zu hören sein.

Als Kammermusiker arbeitete Markus Groh bisher zusammen mit Ensembles wie dem Vogler-Quartett, dem Petersen-Quartett und Musikern wie Boris Pergamenschikow, Leonidas Kavakos, Akiko Suwanai, Christian Tetzlaff, Tabea Zimmermann, Radovan Vlatkovic, Peter Schreier, Wolfgang Holzmair, Claudio Bohórquez, Viviane Hagner, Alban Gerhardt und Julia Fischer.

Solorecitals führten Markus Groh u.a. nach London (Wigmore Hall), Zürich (Tonhalle), Berlin (Konzerthaus), Hamburg (Musikhalle), Leipzig (Gewandhaus), München (Herkulessaal) sowie nach Amsterdam, Paris, Athen, Tokio, Mexico City, Toronto, Washington und New York.

1999 gründete Markus Groh das Bebersee Festival, ein Kammermusikfestival im Norden Brandenburgs, das er als künstlerischer Leiter betreut.

Ebenfalls 1999 wurde Markus Groh zum Professor für Klavier an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover berufen.

Markus Groh wurde 1970 in Süddeutschland geboren und studierte bei Professor Konrad Richter in Stuttgart und bei Professor Hans Leygraf in Berlin und Salzburg. Er gewann bereits während seines Studiums zahlreiche Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben, u.a. den Finalistenpreis in Santander 1992 und den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs Bonn 1993.

Markus Groh lebt in Berlin und New York.

(06/2004), Markus Groh, http://www.markusgroh.com


IPPNW (International Physicans for the Prevention of Nuclear War)

Die Internationale Ärztebewegung zur Verhinderung des Atomkrieges wurde 1980 von den beiden Kardiologen Prof. Bernard Lown (USA) und Prof. Evgueni Chazow (UdSSR) gegründet. Die schnell wachsende Organisation erhielt 1984 für ihr Engagement und ihre erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit den Friedenspreis der UNESCO und 1985 den Friedensnobelpreis. Die IPPNW zählt 1991 mehr als 300.000 Ärztinnen und Ärzte in 79 Ländern zu ihren Mitgliedern.

IPPNW-Konzerte

Die IPPNW organisiert seit 1985 in vielen Ländern Benefizkonzerte. Zu den zahlreichen Musikern, die somit dem Wettrüsten und der Zerstörung unserer Erde immer wieder ein Stück Kultur entgegensetzen, zählten bisher u.a. Moshe Atzmon, Daniel Barenboim, Rudolf Barshai, Leonard Bernstein, Blechbläser der Berliner Philharmoniker, Wolfgang Boettcher, Brandis Quartett, Eduard Brunner, Bundesjugendorchester, Antal Doráti, Dresdner Klaviertrio, Martin Fischer-Dieskau, Natalia Gutman, Ludwig Güttler, Lyn Harrell, Barbara Hendricks, Ulf Hoelscher, Heinz Holliger, Junge Deutsche Philharmonie, Neues Berliner Kammerorchester, Kim Kashkashian, Bernhard Klee, Gidon Kremer, Rosemarie Lang, Marjana Lipovsek, Siegfried Lorenz, Yo Yo Ma, Maryland Chorus, Edith Mathis, Zubin Mehta, Jeremy und Yehudi Menuhin, Philipp Moll, Moskauer Philharmoniker, Viktoria Mullova, Musica Antiqua Köln, Auréle Nicolet, Igor Oistrakh, Boris Pergamenschikow, Christoph Prégardien, André Previn, Thomas Quasthoff, Sir Simon Rattle, Russisches Nationalorchester, RSB-Berlin, RSO-Moskau, Heinrich Schiff, Peter Schreier, Shinyu-kai Choir, Harald Stamm, Maria Venuti, Thomas Zehetmair und zahlreiche Mitglieder der Berliner Philharmoniker.

Der Erlös aus dem Verkauf der Dokumentationen kommt den Spätopfern von Kriegen, Industrie- und Naturkatastrophen, den Opfern atomarer Unglücke und Explosionen von Hiroshima bis Tschernobyl und der Arbeit der IPPNW sowie anderer humanitärer Organisationen zugute.

Stand: 2006


IPPNW-Concerts
#21

Weitere Informationen: www.ippnw-concerts.de.




Bild
 Trier, Theater
© ensch:media



© 2001-2007 klassik-musik.info Ltd. / Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved / webmaster@klassik-musik.info