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 CD     
  Mozart-Cembalo-Konzerte 
Im Markgräflichen Opernhaus Bayreuth

Lukas-Consort
Viktor Lukas, Leitung und Solist


WOLFGANG AMADEUS MOZART (1756-1791)
Drei Konzerte für Cembalo und Orchester KV 107

1-3 Concerto D-Dur KV 107,I
(Kadenzen von Mozart)

4-5 Concerto G-Dur KV 107,2
(Kadenz vom Solisten)

6-7 Concerto ES-Dur KV 107,3
(Kadenz vom Solisten

JOSEPH HAYDN (1732-1809)

8-10 Concertante (Symphonie Concertante) B-Dur HOB I/I05
für Oboe, Fagott, Violine, Violoncello und Orchester
Otto Winter, Oboe
Klaus Thunemann, Fagott
Walter Forchert, Violine
Hans Häublein, Violoncello



WOLFGANG AMADEUS MOZART
Drei Konzerte für Cembalo und Orchester KV I07

Das Autograph der drei Konzerte des KV I07 trägt den Titel »Tre Sonate del Sgr. Giovanni Bach ridotte in concerti dal Sgr. Amadeo Wolfgang (in dieser Reihenfolge) Mozart«. Diese drei Sonaten entstammen dem etwa 1768 erschienenen Op. 5 Johann Christian Bachs, den »Six Sonates pour le Clavecin ou le Piano forte«. Ein Teil der Sonaten scheint vor 1762 entstanden zu sein, der andere danach. Mozart wählte die Zweite, Dritte und Vierte Sonate. Eine zentrale Rolle spielen weniger die geringen Änderungen, sondern vielmehr die beigefügte Orchestrierung für zwei Violinen und die Bezifferung. Im Autograph wurde der gesamte Klaviersatz von Leopold Mozart geschrieben, die Streicher-Partitur dagegen vom Sohn. Das dreisätzige B-Dur Konzert unterscheidet sich vom Original durch abweichende agogische Anweisungen. Wie wichtig Mozart die Konzerte nahm, bestätigt die Existenz von zwei »Cadenze per il Cembalo« (KV 626A/ A und B) zum ersten und zweiten Satz. Auch hier ist die Entstehung nach 1765 zu datieren. Dass die Kadenzen in zwei Exemplaren vorliegen, lässt vermuten, dass Mozart die Konzerte seinen Schülern zugeführt hat. Das würde bedeuten, dass er das angeblich mit neun Jahren konzipierte Konzert-Tryptichon in Ehren hielt und demzufolge die Entstehungszeit auf etwa 1771 zu datieren ist.

JOSEPH HAYDN
Concertante B-Dur HOB I/I05

Von 1791-92 und 1794-95 lebte Joseph Haydn in London, wo er für die Konzertunternehmer und Violinisten Peter Salomon seine berühmten »Londoner Sinfonien« und seine einzige Concertante (1792) schrieb. Das rivalisierende Unternehmen »Professional Concerts« rief Haydns ehemaligen Schüler Ignaz Pleyel in die Stadt. Zwar blieb ein »blutig harmonischer Krieg« aus, dennoch stellte das Erscheinen des Schülers für den knapp 60 -jährigen Haydn ein große Herausforderung dar. Pleyel komponierte eine neue Concertante mit sechs Soloinstrumenten. Einer solchen Kombination für zwei oder mehr Solisten hatte Haydn bisher keine Beachtung geschenkt. Doch schon kurze Zeit später stellte dieser ebenfalls eine Concertante vor. Die Kritiker rühmten die Originalität der Erfindung und die Mannigfaltigkeit im Ausdruck, die auch heute noch beeindruckt: Haydns immer wieder wechselnde Instrumentenkombination lassen ein feingewirktes buntes Gewebe entstehen, durch das sich die Solostimmen wie Silberfäden ziehen.

  Sonstige Informationen

Concerto Bayreuth
Bestellenummer:
CB 12017 CD

Quelle: Concerto Bayreuth

Weitere Informationen: www.concerto-bayreuth.de.




Bild
 Strasbourg, Opéra National du Rhin
© Alian Kaiser



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